Mitralklappeninsuffizienz (MI) macht die überwiegende Mehrheit aller Mitralklappenerkrankungen aus.1 Sie hat eine Prävalenz von etwa 2 % in der Allgemeinbevölkerung und tritt häufiger bei älteren Menschen auf.3 Etwa 10 % der Menschen über 70 sind von einer klinisch bedeutsamen MI betroffen.5
Unbehandelt kann MI zu Herzinsuffizienz (HI) oder einer Verschlechterung einer bereits bestehenden Herzinsuffizienz führen, was zu einer erhöhten Zahl von Hospitalisierungen und einer erheblichen Kostenbelastung für die Gesundheitssysteme führt.6,8
TRANSKATHETER MITRALKLAPPENERSATZ (TMVr):
Bisher wurde TMVR im Allgemeinen verwendet für:
- Chirurgische Hochrisikopatienten.
- Patienten, die nicht für eine TMVr in Frage kommen, da ihre Mitralklappenanatomie keinen Rückschluss auf günstige Ergebnisse zulässt.16
Die jüngste Aktualisierung der Leitlinien der European Society of Cardiology (ESC) für Herzklappenerkrankungen und die Behandlung von akuter und chronischer Herzinsuffizienz deuten darauf hin, dass sich TMVR als mögliche Alternativoption herausstellt, die klinischen Daten sind jedoch noch begrenzt.27