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PDA-Verschluss bei Säuglingen
Die Verengung des Ductus arteriosus ist ein kritischer Schritt bei der postnatalen Kreislaufumstellung. Bleibt der Ductus offen, kommt es zu einem PDA und damit zu einem Links-Rechts-Shunt, der vor allem bei Frühgeborenen zu erheblichen Problemen führen kann.
Zu den Herausforderungen gehören:6
- Pulmonale Überzirkulation in der bereits belasteten Lunge
- Systemische Hypoperfusion
Als einzige Lösung für den PDA-Verschluss, die für Frühgeborene mit einem Gewicht von ≥ 700 g und einem Alter von ≥ 3 Tagen indiziert ist und nachweislich einen sicheren und effektiven Verschluss ermöglicht, bietet der Amplatzer Piccolo™ Okkluder neue Möglichkeiten für die Versorgung eines größeren Patientenkreises als je zuvor.17
Leitlinien zum PDA-Verschluss bei Erwachsenen
Ein PDA-Verschluss wird empfohlen, wenn eine linksatriale oder linksventrikuläre Vergrößerung vorliegt, die auf den PDA mit Links-Rechts-Shunt zurückzuführen ist, der systolische Druck der Pulmonalarterie < 50 % systemisch ist und der pulmonale Gefäßwiderstand weniger als ein Drittel systemisch ist..13
Ein PDA-Verschluss kann bei Vorhandensein eines Netto-Links-Rechts-Shunts in Betracht gezogen werden, wenn der systolische Druck der Lungenarterie ≥ 50 % systemisch ist und/oder der pulmonale Gefäßwiderstand größer als ein Drittel systemisch ist.13
Der transkathetergestützte PDA-Verschluss - z. B. mit einem Amplatzer™ Ductus Okkluder - ist in den meisten Fällen der Standard der Behandlung.4
VERSCHLUSS DES DUCTUS ARTERIOSUS (PDA) BEI SÄUGLINGEN
Die Verengung des Ductus arteriosus ist ein kritischer Schritt bei der postnatalen Kreislaufumstellung. Bleibt der Ductus offen, entsteht ein offener Ductus arteriosus, der zu einem Links-Rechts-Shunt führt, der vor allem bei Frühgeborenen erhebliche Probleme verursachen kann.
Zu den Herausforderungen gehören:6
- Pulmonale Überzirkulation in der bereits belasteten Lunge
- Systemische Hypoperfusion